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	Kommentare zu: BI Nachrichten	</title>
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	<description>Wandern in der Umgebung von Emsdetten und mehr</description>
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		<title>
		Von: R. Beckwermert		</title>
		<link>https://www.beckwermert.de/bi-nachrichten/#comment-84</link>

		<dc:creator><![CDATA[R. Beckwermert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Nov 2025 20:58:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[NaWaLaJä-Koop gibt sich spendabel

Naturschützer, Waldbesitzer, Landwirte und Jäger haben sich zu einer Kooperation zusammengetan. Gemeinsam wollen sie die Natur erhalten und wieder „auf Vordermann“ bringen. In einer Bestandsaufnahme wurden zunächst die Probleme erörtert. Schnell wurde klar, die gebeutelte Landwirtschaft hat schon jetzt unter der Natur zu leiden und kann keine weiteren Belastungen tragen. Auch die Waldbesitzer sind im großen Stil mehr Opfer als Nutzer der Natur. Jäger beklagen den vielfältigen Verlust an Beutetieren. Man müsse überall Hochsitze bauen und die Tiere anfüttern, um ihnen die Kugel antragen zu können, hieß es. Wanderer verscheuchen die Rehe und beim Sonntagsbraten gucken wir in die Röhre, rief ein Großbauer in die Versammlung. Der über allem stehende Naturschutz hat natürlich ein großes Interesse am Erhalt und der Ausweitung einer ungestörten Natur. Im Interesse aller liegt es daher, die naturfernen Einflüsse zu minimieren. So verwundern auch nicht Überlegungen, wie man die urbane Bevölkerung besser domestizieren kann. Zwar hat der Normalbürger noch ein gesetzlich verbrieftes Recht, Wald und Flur zu betreten, aber dem kann man nicht weiter untätig gegenübertreten. Statt Wald-Nasch-en sollte man im Lokal den Kellner rufen und lauschen, wenn Ohde mit Freude erklingt. Sorge macht das Zertrampeln der Natur und man hat Schwartze Ahnungen um Kamp und Storch. Die Gegenmaßnahmen laufen in zwei Stoßrichtungen: 1. Naturgenuss vergällen, 2. das Daheimbleiben fördern. Die Maßnahmen zu 1. laufen schon länger, werden aber in letzter Zeit erkennbar verstärkt. Absperrungen, Betretungsverbote, Verbalattaken und gute PR-Arbeit, zeigen Wirkung. Die neue Kooperation will als 2. Maßnahme, das Zuhausebleiben fördern, denn das Erleben der Natur findet am besten in den eigenen vier Wänden am Bildschirm, quasi im Home-Office statt. Obwohl die Vorteile ohnehin auf der Hand liegen und nicht unter den Füßen, will man zusätzlichen Anreiz setzen. Jeder Stubenhocker sei ein geldwerter Vorteil für die Natur der zurückfließen solle, hieß es vom Wortführer. In einer Initialaktion werden daher 1111 Gutscheine zum Erwerb von Großbild-Fernsehgeräten ausgegeben, um 11:11 Uhr am Rathaus-Toiletteneingang. Einzige Bedingung: der Gutschein-Empfänger darf nur Natur-Sendung sehen und keine Kritik-Sendungen. Den elften Gutschein bekommt übrigens die Naturschutzbehörde, damit sie im Office jederzeit die Natur ganz groß im Blick hat. Der Rechts- und Linksweg ist ausgeschlossen.
Für Unbelehrbare Naturfreunde wird es im nächsten Jahr Ausland-Reise-Gutscheine geben. Je mehr dort die Natur geschändet wird, desto besser kann sich Deutschland zum Musterknaben stilisieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>NaWaLaJä-Koop gibt sich spendabel</p>
<p>Naturschützer, Waldbesitzer, Landwirte und Jäger haben sich zu einer Kooperation zusammengetan. Gemeinsam wollen sie die Natur erhalten und wieder „auf Vordermann“ bringen. In einer Bestandsaufnahme wurden zunächst die Probleme erörtert. Schnell wurde klar, die gebeutelte Landwirtschaft hat schon jetzt unter der Natur zu leiden und kann keine weiteren Belastungen tragen. Auch die Waldbesitzer sind im großen Stil mehr Opfer als Nutzer der Natur. Jäger beklagen den vielfältigen Verlust an Beutetieren. Man müsse überall Hochsitze bauen und die Tiere anfüttern, um ihnen die Kugel antragen zu können, hieß es. Wanderer verscheuchen die Rehe und beim Sonntagsbraten gucken wir in die Röhre, rief ein Großbauer in die Versammlung. Der über allem stehende Naturschutz hat natürlich ein großes Interesse am Erhalt und der Ausweitung einer ungestörten Natur. Im Interesse aller liegt es daher, die naturfernen Einflüsse zu minimieren. So verwundern auch nicht Überlegungen, wie man die urbane Bevölkerung besser domestizieren kann. Zwar hat der Normalbürger noch ein gesetzlich verbrieftes Recht, Wald und Flur zu betreten, aber dem kann man nicht weiter untätig gegenübertreten. Statt Wald-Nasch-en sollte man im Lokal den Kellner rufen und lauschen, wenn Ohde mit Freude erklingt. Sorge macht das Zertrampeln der Natur und man hat Schwartze Ahnungen um Kamp und Storch. Die Gegenmaßnahmen laufen in zwei Stoßrichtungen: 1. Naturgenuss vergällen, 2. das Daheimbleiben fördern. Die Maßnahmen zu 1. laufen schon länger, werden aber in letzter Zeit erkennbar verstärkt. Absperrungen, Betretungsverbote, Verbalattaken und gute PR-Arbeit, zeigen Wirkung. Die neue Kooperation will als 2. Maßnahme, das Zuhausebleiben fördern, denn das Erleben der Natur findet am besten in den eigenen vier Wänden am Bildschirm, quasi im Home-Office statt. Obwohl die Vorteile ohnehin auf der Hand liegen und nicht unter den Füßen, will man zusätzlichen Anreiz setzen. Jeder Stubenhocker sei ein geldwerter Vorteil für die Natur der zurückfließen solle, hieß es vom Wortführer. In einer Initialaktion werden daher 1111 Gutscheine zum Erwerb von Großbild-Fernsehgeräten ausgegeben, um 11:11 Uhr am Rathaus-Toiletteneingang. Einzige Bedingung: der Gutschein-Empfänger darf nur Natur-Sendung sehen und keine Kritik-Sendungen. Den elften Gutschein bekommt übrigens die Naturschutzbehörde, damit sie im Office jederzeit die Natur ganz groß im Blick hat. Der Rechts- und Linksweg ist ausgeschlossen.<br />
Für Unbelehrbare Naturfreunde wird es im nächsten Jahr Ausland-Reise-Gutscheine geben. Je mehr dort die Natur geschändet wird, desto besser kann sich Deutschland zum Musterknaben stilisieren.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: R. Beckwermert		</title>
		<link>https://www.beckwermert.de/bi-nachrichten/#comment-15</link>

		<dc:creator><![CDATA[R. Beckwermert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Nov 2021 15:46:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;strong&gt;Ems-Schnaps-Idee&lt;/strong&gt;


Wie war&#039;s in Detten doch vordem,
den Leinpfad gehn so wunderschön!
Nun ist versperrt hier die Natur!
Wer kommt auf solch Ideen nur?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ems-Schnaps-Idee</strong></p>
<p>Wie war&#8217;s in Detten doch vordem,<br />
den Leinpfad gehn so wunderschön!<br />
Nun ist versperrt hier die Natur!<br />
Wer kommt auf solch Ideen nur?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: R. Beckwermert		</title>
		<link>https://www.beckwermert.de/bi-nachrichten/#comment-11</link>

		<dc:creator><![CDATA[R. Beckwermert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jun 2021 18:12:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.beckwermert.de/?p=1091#comment-11</guid>

					<description><![CDATA[&lt;strong&gt;Die Ems&lt;/strong&gt;,
ein Abgesang - für den Normalbürger:
.
Die Ems war einst der Schiffer Fluss.
Am Ufer ging man gern zu Fuß.
Der Kiebitz rief wie uns zum Gruß.
Die Landschaft war Natur-Genuss!
.
Zum Sonnen lag im Gras die Decke.
Die Sandbank dient dem Bad zum Zwecke.
Zur Notdurft ging man in die Hecke.
Zum Glück gab’s damals kaum ´ne Zecke.
.
Manch hohe Wasser gab’s im Winter,
ein großer Spaß für viele Kinder.
Bei Frost kam dann das große Schlindern
und niemand kam, dies zu verhindern.
.
Oft sah die Ems den ersten Kuss,
mangs kam danach ein Filius.
Der „Grüne“ sagt zu alldem: Schluss!
Nur noch der Jäger kommt zum Schuss!


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Ems</strong>,<br />
ein Abgesang &#8211; für den Normalbürger:<br />
.<br />
Die Ems war einst der Schiffer Fluss.<br />
Am Ufer ging man gern zu Fuß.<br />
Der Kiebitz rief wie uns zum Gruß.<br />
Die Landschaft war Natur-Genuss!<br />
.<br />
Zum Sonnen lag im Gras die Decke.<br />
Die Sandbank dient dem Bad zum Zwecke.<br />
Zur Notdurft ging man in die Hecke.<br />
Zum Glück gab’s damals kaum ´ne Zecke.<br />
.<br />
Manch hohe Wasser gab’s im Winter,<br />
ein großer Spaß für viele Kinder.<br />
Bei Frost kam dann das große Schlindern<br />
und niemand kam, dies zu verhindern.<br />
.<br />
Oft sah die Ems den ersten Kuss,<br />
mangs kam danach ein Filius.<br />
Der „Grüne“ sagt zu alldem: Schluss!<br />
Nur noch der Jäger kommt zum Schuss!</p>
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